1. Männer - Unentschieden gegen den Tabellenführer!

Zwickau erkämpft sich gegen uns auf der Zielgeraden verdient das Unentschieden!

Am 9. Spieltag hatten wir den Tabellenführer TSV 90 Zwickau zu Gast und wir erwarteten ein enges und spannendes Spiel, was es am Ende auch war.

Wir begannen heute mit Sven und Frank das Spiel, Zwickau setzte Michael Ziegert und Florian Forster dagegen und wir erhofften uns wenigstens 1 MP. Sven hatte gegen Michael, der ein konstantes Spiel und alle Sätze jenseits der 150 spielte, keine Chance zu punkten. Trotz guter Halbzeit von Sven konnte er im zweiten Abschnitt nicht dran bleiben, fehlte ihm heute auch das Glück im Abräumen. Am Ende standen nur 546 Holz an der Anzeige, Michael hingegen gewann ungefährdet mit 4:0 bei starken 638 Holz und dies war heute auch der Tagesbestwert. Frank gegen Flori, da sah es besser zu unseren Gunsten aus. Mit einer fantastischen Halbzeit von 328 Holz und 2:0 Satzpunkten standen für Frank die Weichen bereits auf Sieg. Auch wenn sich Flori den 3. Satz mit 157 zu 147 erspielen konnte, der MP ging mit tollen 620 zu 576 Holz bei 3:1 auf unser Konto. Zwischenstand nach DG 1 also 1:1 aber 48 Holz Rückstand.

Nun unser junges Mittelpaar, heute Lars zusammen mit Lucas und sie spielten gegen Patrick Voigt und Lars Pansa. Lars zeigte heute wieder ein sehr gutes Spiel und zeigte vor allem in den ersten beiden Sätzen wie wichtig das Abräumspiel ist. In Satz 2 konnte nach 82 in den Vollen mit fantastischen 76 Räumern diesen noch gewinnen und führte zur Halbzeit mit 2:0 und 307 Holz. Aber Patrick war noch nicht geschlagen und es blieb spannend bis zum Schluss. Lars bewies Nervenstärke und wehrte mit 9ern zum richtigen Zeitpunkt die Angriffe ab, er gewann verdient mit 3:1 bei erspielten 596 zu 568 Holz und sicherte uns den 2. MP. Beim Duell Lucas gegen Lars Pansa wurde es ein Kopf an Kopf Rennen bis zur letzten Kugel. Lucas gewann Satz 1, Lars dann Satz 2 und 3, konnte damit 22 Holz plus in den entscheidenden Satz 4 mitnehmen. Hier bewies dann Lucas aber starke Nerven und erspielte hervorragende 108 Volle und dazu noch 62 im Abräumen, tolle 170 Holz gegen 140 von Lars bedeuteten am Ende ein 2:2 und 603 zu 595 Holz. Damit war der 3. MP eingefahren, aber wir liefen noch 26 Holz insgesamt hinterher. Mit 3:3 ging es also in den letzten Durchgang.

Eigentlich eine gute Ausgangsposition für unsere beiden, wie immer Micha und Miro. Aber Zwickau war mit Torsten Scholle und Michael Wolff nicht zu unterschätzen. Und so wurde es nun doch noch eine Nervenschlacht, die Zwickauer holten gleich beide den 1. Satz und plötzlich stand ein 3:5 an der Anzeige. Micha spielte immer auf Augenhöhe zu Torsten, verlor aber heute ungewöhnlich durch Pech im Abräumen die Sätze. Am Ende holte sich Torsten mit starken 635 Holz zu 592 von Micha einen glatten 4:0 Erfolg. Wir brauchten nun also noch 1 MP zum Unentschieden und die Holz im Plus zum Sieg. Was machte Miro - auch er spielte immer auf Augenhöhe mit Michael, konnte sich aber Holztechnisch nicht weit absetzten. Mit 594 zu 578 Holz gewann er 3:1 und holte den 4. MP für uns. Zwickau konnte aber mit einer tollen Mannschaftsleistung von 3590 Holz die MP auf 39 mehr erspielte Kegel einstreichen und damit das Unentschieden erzielen. Damit konnten wir heute gut leben, auch wenn ein Heimsieg durchaus in Reichweite war. Wir erspielten 3551 Holz und man konnte doch noch einige Reserven erkennen. In der Tabelle belegen wir mit 9:9 Tabellenpunkten einen guten 6. Platz und gehen jetzt erstmal in die verdiente Weihnachtszeit und nach dem Jahreswechsel beginnen wir dann hoffentlich gut erholt mit einem Heimspiel zum 10. Spieltag. Erneut kommt mit dem Tabellenzweiten SK Markranstädt 1990 eine schwere Aufgabe, aber wir werden alles dafür versuchen um die Punkte zu Hause zu behalten.

Hier alle Zahlen zum 9. Spieltag:

Gut Holz

Sven

1. Männer - chancenlos in Markranstädt beim Nachholspiel vom 1. Spieltag!

Am letzten Samstag fuhren wir nach Markranstädt zum Nachholer vom 1. Spieltag und wollten versuchen wenigstens 1-2 MP zu erspielen. Durch die Heimstärke der Gastgeber braucht man ja nicht viel zu erwarten, aber das sie auch da verwundbar sind, konnten die Kleeblätter aus Berlin am 7. Spieltag zeigen.

Wir versuchten über eine etwas andere Aufstellung das Bestmögliche zu erspielen und begannen mit Sven und Frank in DG 1 das Spiel. Mindestens 1 MP war das Ziel und möglichst in den Holz den Anschluss halten. Sven spielte gegen Lars Parpart und es wurde ein enges Match. Nach Sätzen trennten sich beide 2:2, aber nach einem guten Endspurt von Sven im letzten Satz war bei 580 zu 571 Holz der MP erspielt. Frank hatte es mit Veit Tänzer zu tun, welcher in keinem Satz Schwächen aufzeigte. Das Duell ging deutlich mit 4:0 an Veit und bei 620 zu 562 konnten die Gastgeber nach DG 1 auch 49 Holz Vorsprung mitnehmen.

In der 2. Runde schickten wir Mirko und Miro ins Rennen und erhofften uns einen weiteren MP. Mirko spielte gegen Michael Hahn und kam leider überhaupt nicht zurecht, nach 105 im ersten Satz gegen 163 von Micha wechselten wir Mirko aus. Lars übernahm und konnte auch ein besseres Spiel zeigen, dennoch war auch er gegen die Zahlen von Micha chancenlos. Ein deutliches 0:4 bei 535 zu starken 679 Holz stand letztlich zu Buche. Miro sollte nun versuchen gegen Felix Wagner etwas Besseres zu erreichen und er begann auch hervorragend mit 176 zu 161 Holz in Satz 1. Dann musste er aber auch federn lassen und fand keinen richtigen Bezug mehr zur Bahn, Felix spielte auf hohem Niveau weiter und holte sich mit 665 zu 604 verdient den MP. Das war also nix in dieser Runde und wir lagen aussichtslos mit über 250 Holz zurück.

Im letzten Durchgang war somit quasi die Spannung raus, dennoch wollten wir noch einen MP versuchen zu holen. Ralf und Micha hatten also ein Ziel, leider ging der Plan auch hier nicht auf. Ralf spielte zwar konstant seine Sätze, aber gegen einen hervorragend aufgelegten Sebastian Hartmann hatte Ralf nie einen Hauch einer Chance. Er verlor gegen den tagesbesten Spieler, der 709 Holz auf den Kunststoff zauberte deutlich bei selbst erspielten 565 Holz. Wie sah es bei Micha aus, er spielte gegen Marcus Bösewetter. Nach 2 Bahnen stand es 1:1 und beide trennten nur 5 Holz. In Satz 3 gab Micha nochmal 6 Holz ab, es blieb also spannend. Den letzten Satz musste er jedoch gewinnen und 12 Holz rausspielen. Marcus blieb aber immer dran und rettete am Ende 9 Holz über die Ziellinie, schade für Micha. Mit 609 Holz erspielte er heute den Mannschaftsbestwert, verlor dennoch denkbar knapp gegen 618 Holz bei 2:2 von Marcus.

Damit verloren wir auf den Bahnen von Markranstädt doch recht deutlich und erspielten auch nur 1 MP. Endstand 7:1 bei 3862 zu 3455 Holz. Abhaken und nächste Woche zu Hause wieder angreifen heißt es jetzt. In der Tabelle stehen wir auf einem guten 6. Platz und werden versuchen am 9. Spieltag gegen den Tabebellenführer TSV 90 Zwickau die Punkte zu Hause zu behalten.

Hier noch die Zahlen zum Spiel:

Gut Holz

Sven

 

1. Männer: Sieg in der Hauptstadt

Als Außenseiter nach Berlin konnten wir die Punkte aus der Haupstadt mit einem 6:2 Sieg entführen!

An diesem Samstag fuhren die Freitaler in die Hauptstadt. Auf den schwer zu spielenden Kunststoffbahnen haben es Gastmannschaften in der Regel schwer. Aber die Kleeblätter hatten in dieser Spielserie schon ein Heimspiel verloren. Wir wollten die schlechte Leistung des letzten Heimspiels wieder wettmachen und zeigen, dass es besser geht.

Lars und Lucas gingen zu beginn auf die Bahn und hatten mit Christian Drache und dem „Freitaler“ Basti Käfer zwei starke Gegner.
Lars begann gegen Christian gut und holte Satz 1 gleich mit 144 zu 128. In Satz 2 änderte sich die Verhältnisse, Christian konnte mit 152 zu 136 kontern. Leider verstand Lars jetzt die Bahnwechsel nicht mehr und musste Christian, der auch nicht seinen besten Tag hatte, ziehen lassen. Bei 3:1 und 551 zu 536 ging dieser Punkt an Berlin.
Lucas hatte mit Basti einen starken Gegner und leider kam Lucas nur ganz schwer in die Gänge. 119 sind selbst für die schwer zu spielende Berliner Bahn zu wenig. Basti spielte 147 und zog holztechnisch davon. Aber das bedeutet im Punktesystem ja noch nix, schließlich waren noch 3 Sätze zu spielen. Und nun nahm Lucas Fahrt auf. 148 zu 146, 155 zu 143, 145 zu 136 hieß es in den folgenden Sätzen und Lucas drehte das Match. Am Ende gewann er 3:1 obwohl bei 567 zu 571 Basti die Holz der ersten Bahn ins Ziel rettete.

Einen Punkt hatten wir also schon mal sicher und die Leistungen waren bisher auch gut. Sven und Jörg gingen jetzt auf die Bahn. Sven hatte mit „Luis“ Sven Tränkler einen sehr starken Gegner. Er musste versuchen möglichst an Luis dran zu bleiben und nicht zu viele Hölzer abzugeben. Dank eines gleichmäßig guten Spiels konnte er bei 153, 136, 143, 136 einen Satz für sich entscheiden und mit 568 zu 599 auch ganz gut an Luis dran bleiben.
Jörg hatte mit dem polnischen Nationalspieler Bartosz Krug auch eine schwere Aufgabe. Aber auch Jörg war ganz gut aufgelegt und holte sich die ersten 3 Sätze mit 155, 142, 139. Somit war nach 3 Sätzen der Mannschaftspunkt sicher und er konnte den letzten Satz mit 132 zu 136 verkraften. Alles in allem gewann er 3:1 bei ebenfalls 568 zu 552 von Bartosz.

Unser Schlußpaar hatte bei 2 Mannschaftspunkte und einen relativ geringen Rückstand von nur 34 Hölzer also alle Möglichkeiten. Hier war ein Sieg oder auch eine Niederlage noch möglich. Nach dem ersten Satz sah es eher nach Niederlage aus, Micha spielte 127 und gab 15 ab, Miro 130 und gab 16 ab. Der Rückstand war auf 65 angewachsen und die Sätze waren auch futsch. Doch nun hatten beide die Kunststoffbahnen verstanden und spielten auf hohem Niveau. Da die Berliner Jörg Seidel und Sven Lischke ihr Anfangsniveau nicht halten konnten, kippte jetzt das Spiel auf unsere Seite. Miro zeigte jetzt was er kann und erzielte 157, 154, 160. Jörg konnte jetzt nicht mehr folgen und musste sich mit 3:1 geschlagen geben. Miro konnte am Ende die Tagesbestleistung von sehr guten 601 erzielen, Jörg blieb bei 551 stehen. Micha kam nach dem ersten verlorenen Satz auch in Fahrt und konnte dank 163, 151, 144 noch 585 zum Mannschaftsergebnis beisteuern. Auch er gewann 3:1, da Sven „nur“ 538 erzielen konnte, hatten wir ein 6:2 bei Auswärtsbestleistung auf der Berliner Anlage von 3425.

Fazit, wir können es doch noch. Am kommenden Samstag geht es dann nach Markranstädt, auf die zweite verbliebene Kunststoffanlage der Liga. Hier sind die Voraussetzungen aber deutlich schlechter für die jeweilige Gastmannschaft. Wir gehen aber selbstbewusst ins Spiel, in Markranstädt kann man nur gewinnen.

Hier die Zahlen zum 8. Spieltag:

Schönen Sonntag, gut Holz
Jörg

1. Männer: Bittere Niederlage gegen Mitaufsteiger

Am Samstag kam es auf den Freitaler Bahnen zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Aufsteiger. Die Friedrichshainer sind bisher schwer in die Saison gestartet.

Im Startpaar, wie in den Spielen zuvor auch Lars und Lucas. Lars spielte gegen Christoph Scholta. Gleich im ersten Satz ging es zur Sache, Lars konnte diesen aber mit 152 zu 147 für sich entscheiden. Doch was war im zweiten Satz mit Lars los? Er fand überhaupt nicht mehr ins Spiel und somit auch keine Gasse. Mit nur 119 zu 140 ging der Satz nach Brandenburg. Im dritte Satz hatte sich Lars wieder gefangen, bei 157 zu 166 musste er den Satz dennoch abgeben. Den vierten Satz konnte Lars dann wieder für sich entscheiden, aber bei 139 zu 127 fehlten am Ende 13 Holz. Der Punkt ging 567 zu 580 an Christoph. Lucas konnte gegen Dennis auch den ersten Satz mit 154 zu 142 gewinnen und ließ dann gleich noch den zweiten Satz folgen, 158 zu 144. Den dritten gab er dann denkbar knapp mit 144 zu 149 ab, holte aber noch den vierten Satz und somit den Punkt, dank 599 zu 572 hatten wir auch ein Kegelpolster von 15 Holz.

Das Mittelpaar war nun an der Reihe und sollte den Vorsprung verteidigen. Unser Mittelpaar heute bestand aus Ralf und Sven. Ralf musste den kurzfristig verletzten Jörg ersetzen und hatte mit Marcel Schminke einen „gewichtigen“ Gegner. Ralf kam überhaupt nicht zurecht und Marcel haute ihm die Neuner mit 43 km/h nur so um die Ohren. Bei 118 zu 166 wechselten wir Frank für Ralf ein. Mit 144 konnte dieser dann auch eine ansprechende Leistung in seinem ersten Satz erspielen, gegen 157 von Marcel war dies aber nicht von Erfolg gekrönt. Auch die nächsten Sätze gab Frank ab, wenn auch mit 136 zu 142 und 137 zu 140 knapp. Auf dem Monitor stand ein 4:0 bei 535 zu 603. Das waren ganz schön viele Hölzer, die wir hier hergeschenkt haben.
Sven, der letzte Woche pausieren musste, spielte gegen Clemens Potratz, der ähnlich wie Marcel mit über 40 km/h die Kugeln abfeuerte. 134 zu 161, eine deutliche Sprache in Satz eins. Bei 141 zu 153 schien Sven langsam ins Spiel zu finden. Aber nun kam der deutliche Einbruch, nur 112 im dritten Satz, bei 169 von Clemens, eine Menge Hölzer in einem Satz. Im letzten Satz blieb Sven mit 140 zu 142 noch mal dran. Der „Schaden“ im Mittelpaar war aber riesig, lagen wir nun 151 Holz im Rückstand.

Ob unser gewohnt starkes Schlußpaar hier noch was richten kann? Solch einen riesigen Rückstand mussten sie bisher noch nicht wettmachen.
Micha spielte gegen Jens Krahl und begann mit 159 zu 147 im ersten Satz. Satz zwei holte er sich mit 153 zu 144. Er hatte seinen Gegner jederzeit im Griff, würden die Holz aber ausreichen, um das Unmögliche noch möglich zu machen? Satz drei ging mit 153 zu 135 ebenfalls an Micha, wie auch Satz4, der mit 163 zu 129 auch noch Hölzer einbrachte. 4:0 bei 628 zu 555 holten 73 der 151 Holz zurück. Somit musste Miro einen ähnlich hohen Sieg einfahren. Er tat sich jedoch gegen den starken Stefan Mitrenga schwer. Satz ein bei 167 zu 147 sah gut aus, aber in Satz zwei hatte Miro auch einen Hänger, nur 125 bei 153 von Stefan und der erarbeitete Vorsprung war dahin. Das Duell blieb eng, Satz drei ging mit 157 zu 142 an Miro. Im letzten Satz konnte Stefan mit 155 noch mal einen raushauen, aber Miro blieb cool und holte mit 150 genügen Holz. Er gewann knapp mit 2:2 und 599 zu 597.

Fazit des Spiels, wir wurden im Mittelpaar überrollt und haben mit 3455 unsere schlechteste Heimleistung gezeigt. Somit gewinnt Friedrichshain verdient mit 3531 und 3:5.
Für uns heißt es jetzt das Spiel schnell vergessen und dann in Berlin oder Markranstädt selbstgewußt auftreten und falls sich eine Chance bietet, zuschlagen.

Hier die Zahlen vom 7. Spieltag:

Gut Holz Jörg

1. Männer: Nutzen Angebot der Zerbster nicht

Am gestrigen Tag fuhren wir nach Zerbst, aus den bisherigen Ergebnissen, wussten wir, dass hier viel gespielt werden kann, bzw. auch werden muss. So verloren die Zerbster ihr letztes Heimspiel, trotz einer 3750, die Trauben hängen also hoch.

Zu Beginn starteten Lucas und Lars. Lucas spielte gegen Stefan Heckert und Lars hatte es mit dem Brandenburgischen Neuzugang Alex Karl zu tun.
Es entwickelten sich enge Duelle auf hohem Niveau. Lucas musste Satz 1 denkbar knapp mit 157 zu 158 abgeben, holte sich Satz 2, verlor Satz 3 und gewann Satz 4. Am Ende ein 2:2 mit dem besseren Ende für uns, da Lucas mit 616 zu 624 über die Hölzer gewann.
Lars hatte mit Alex den stärkeren Gegner, er hielt aber in Satz 1 gut mit. Im zweiten Satz dann ein Aussetzer, Lars fand keine Bindung zur Bahn und konnte nur schwache 124 erspielen. Dafür holte er sich Satz 3 und blieb im Spiel. Im 4. Satz zeigte Alex dann noch einmal was er kann und Lars konnte trotz guter 158 nicht mithalten. Ein 3:1 für Alex bei 636 zu 607 stand auf der Anzeige.
Es stand also 1:1 bei 21 Holz Rückstand.

Im Mittelpaar sollten nun Frank und Jörg versuchen einen weiteren Mannschaftspunkt zu holen und im besten Fall den Rückstand verringern.
Das ging leider voll in die Hose. Frank spielte gegen Hannes Bräse und kämpfte mehr mit seinem Rücken als dass er in sein Spiel fand. Nach 2 Bahnen wurde er durch Mirko ersetzt, wobei er mit 131 auf der ersten Bahn noch einen halben Punkt erspielen konnte. Mirko begann stark, die Neuner fielen reihenweise, leider musste er die Bahn dennoch mit 156 zu 160 abgeben. Seine zweite Bahn war dann ebenso schlecht, wie Frank vorher. Mit einem halben Satzpunkt und 588 zu 548 ging dieses Duell klar nach Zerbst. Jörg spielte gegen Robert Herold und schenkte Satz 1 nach 99 in die Vollen mit nur 36 Abräumern quasi her. In Satz 2 schien der Knoten geplatzt Jörg holte diesen mit 154 zu 148, aber in Satz 3 wieder nur 135. Da Robert die letzten beiden Sätze jenseits der 160 spielte, konnte Jörg trotz einer 156 im letzten Satz nichts mehr ausrichten. Auch zu schwach für diese Bahn, 3:1 bei 624 zu 580. Wir hatten also weiter nur einen Mannschaftspunkt und stolze 105 Hölzer Rückstand.

Micha und Miro hatte also eine nahezu unlösbare Aufgabe. Micha spielte gegen Manu Wassersleben und Miro gegen Andreas Wienicke. Beide begannen sehr stark, Micha holte den ersten Satz mit 163 zu 145 und legte mit 145 zu 143 auch Satz 2 auf seine Seite. Jetzt schien der Knoten endgültig geplatzt und Satz 3 ging mit 170 zu 163 nach Freital. Wie sah es bei Miro aus?
Miro ist aktuell in blendender Form, schon in Leipzig eine 685, spielte er heute auch fast wie aus einem Guss. Aber Andreas hielt heute auch stark dagegen, so holte Miro Satz 1 mit 179 zu 163, gab Satz 2 aber mit 164 zu 165 ab. Im dritten Satz holte er mit 168 zu 134 auch viele Holz zurück. Wir hatten aus 105 nach 3 Sätzen also nur noch 30 auf dem Minuskonto. Aber leider sind M & M auch keine Maschinen. Miro haderte in die Vollen, die mit 89 für diesen Tag schlecht ausfielen und Micha kam mit der Bahn 4 gar nicht zurecht, er konnte nur noch 129 beisteuern. Miro fing sich im Abräumen und musste zwar mit 160 zu 161 den Satz abgeben, aber dank 671 zu 623 gewann er klar. Micha hatte den Sieg ja schon in trockenen Tüchern, aber die 129 zu 140, waren auch nichts für die noch ausstehenden 30 Holz. So waren es 41 Holz, die Zerbst ins Ziel rettete.

Fazit: Wir haben bei 3678 zu 3636 den servierten Elfmeter nicht genutzt und das Spiel verdient verloren. Obwohl nahezu jeder im Spiel Schwächephasen hatte, sind die meisten Reserven im Mittelpaar zu suchen. Wenn beide, bzw. all Drei ein wenig konzentrierter gespielt hätten, wäre dieser Elfmeter recht einfach zu versenken gewesen.

Aber, wäre, wäre Fahrradkette, nächste Woche kommt Friedrichshain, der Mitaufsteiger. Hier gilt es sich wieder zu fokussieren und die Punkte in Freital zu halten.

Hier alle Zahlen zum 6. Spieltag:

Gut Holz Jörg